MoveRegioM-Veranstaltungsreihe zu Gast in der Stadt
Das Projekt „MoveRegioM“ (Mobilitätsverbund Region München) verfolgt unter anderem das Ziel, den klassischen öffentlichen Nahverkehr enger mit innovativen Sharing-Angeboten und der Radinfrastruktur zu verzahnen. Ein zentraler Schlüssel hierfür sind Mobilitätspunkte im Gebiet des Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV), zu dem die Region Landshut seit Jahresbeginn angehört. Bei einer Informationsveranstaltung in Landshut wurde dazu am Dienstag fachliches wie auch praktisches Wissen vermittelt.
„Clever unterwegs: Mobilitätspunkte kennenlernen“ lautete der Titel der Veranstaltung. Bei den sogenannten Mobilitätspunkten handelt es sich um ausgewählte Standorte, an denen verschiedene Mobilitätsangebote vorhanden sind und ein einfacher Umstieg zwischen den unterschiedlichen Verkehrsmitteln möglich ist – beispielsweise vom Bus auf das Leihrad. Diese Punkte erhalten ein einheitliches Erscheinungsbild und werden mit Informations-Stelen markiert. Sie zeigen alle in der jeweiligen Umgebung verfügbaren Angebote, zum Beispiel Bushaltestellen oder Carsharing und erleichtern die Orientierung mit Hilfe einer Karte vor Ort. Zu finden sind die Mobilitätspunkte mit ihren Verkehrsangeboten auch digital in der MVV-Auskunft. Verschiedene Verkehrsmittel sollen so online und physisch an zentralen Orten gebündelt werden und die Sichtbarkeit nachhaltiger Mobilität im öffentlichen Raum stärken. Ziel ist es, den Wechsel zwischen umweltfreundlichen Fortbewegungsmitteln so einfach wie möglich zu machen.
Vertreter aus den umliegenden Kommunen und der Stadtverwaltung konnten sich am Dienstag im Neuen Plenarsaal im Rathaus den fachlichen Input „Mobilitätpunkte strategisch denken“ von Lucas Uebbing (MVV) einholen, begrüßt von zweiter Bürgermeisterin Patricia Steinberger in Vertretung des Oberbürgermeisters. Im Anschluss wurde bei einer Ortsbegehung am Ländtorplatz diskutiert, wie beispielhaft die konkrete räumliche Umsetzung eines Mobilitätspunkts dort aussehen könnte.
Bislang gibt es bereits rund 400 dieser Mobilitätspunkte im MVV-Raum. Mit den Verbunderweiterungen sollen weitere hinzukommen und ein flächendeckendes Netz entstehen.